Infos

   Kochrezepte

   Legenden/Aberglauben

   Downloads

 

Es gibt einige Sitten, Geschichten oder Aberglauben, die euch in Mangas vielleicht seltsam vorkommen. Hier versuche ich ein paar davon zu erläutern, wenn ihr noch welche findet, über die ihr gerne mehr erfahren würdet, sagt mir bescheid und ich werde versuchen sie hier aufzunehmen.


Niesen:
In Japan glauben die Menschen, dass wenn man niest gerade eine Person irgendwo von ihnen spricht.

 

 

 

 

 

 

 

 


Weiße Haare:
Ein anderer Aberglaube besagt, dass Menschen, denen großes Unglück wiederfahren ist, weiße Haare bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Teeblatt:
Wenn in einer Tasse Tee noch ein Teeblatt schwimmt, so bringt das Glück.

 

 

 

 

 


Tsuki no Usagi:
In Japan gibt es statt unserem "Mann im Mond" die Hasen, die aud dem Mond Reiskuchen backen.

 

 


 

Die Legende vom Pfirsich:
In Japan gibt es die Legende von Momotaro, dem Pfirsichjungen. Er heißt deshalb so, weil seine Eltern ihn in einem Pfirsich gefunden haben. Er macht sich auf den Weg um auf seiner Insel einen bösen Geist zu verjagen. Ihm stehen ein Affe, ein Vogel und ein Hund zur Seite.
In Japan ist der Pfirsich ein Symbol für Heirat und Frühling. Wenn man seine Chance die große Liebe zu finden erhöhen will, so platziert man ein Pfirsichsymbol in seinem Schlafzimmer.
In der taoistischen Symbolik steht eine Pfirsichblüte für eine junge Frau und die Frucht für eine reife Frau.
Sein Holz soll vor bösen Geistern und schlechten Einflüssen schützen, darum werden daraus viele taoistische Gegenstände, wie Talismane oder Amulette hergestellt.
In der chinesischen Mythologie ist der Pfirsich eine Frucht der Unsterblichkeit, welche mit einem langen und glücklichen Leben gleichzusetzen ist.



Maneki Neko - Die winkende Katze:
Eine Legende besagt, dass ein alter Tempelbesitzer es sich nicht länger leisten konnte seine Katze zu versorgen und sie darum frei ließ. An einem Regentag kam ein wohlhabender Mann an dem alten, verfallenen Tempel vorbei. Dort sah er die Katze sitzen. Diese winkte ihn zu sich heran. Erst zögerte der Mann, doch dann ging er zu ihr hin. Als er bei ihr war, schlug ein Blitz in einen Baum, der genau auf die Stelle fiel, an der er eben noch gestanden hatte. Aus Dank an die Katze, die ihm durch ihr Winken das Leben gerettet hatte, richtete er den Tempel wieder auf und der Tempelbesitzer lebte mit seiner Katze in einem der schönsten Tempel in ganz Japan, den die Menschen aus dem ganzen Land besuchen kamen.

Heute bedeutet diese Katze soviel wie, komm herein, du bist herzlich willkommen, sie ist auch ein Glücksbringer


Kaguya Hime - die Legende der Mondprinzessin
Es war einmal vor langer langer Zeit in Japan, dort lebten ein alter Bambusschneider und seine Frau am Fußes eines Berges. Sie hatten keine Kinder, aber eines Tags fand der Mann einen Bambus der seltsam schimmerte. Er schnitt ihn ab. Im inneren des Stammes sah er ein süßes kleines Mädchen. Der Bambusschneider und seine Frau, dankten den Göttern sehr und nannten Ihr Baby Kaguya Hime. Nachdem Kaguya erwachsen war, wurde sie die schönste aller Frauen in dem Bergdorf. Viele der jungen Männer wollte die junge Frau heiraten. Sie kamen zum Haus des Bambusschneiders um sie zu sehen. Eines Tages bat Ihr Vater, sie möge doch einen der jungen Männer wählen und heiraten. Ihre Antwort lautete: "Vater, eines Tages werde ich zum Mond zurück gehen, aber wenn das dein Wunsch ist, werde ich Ihn dir erfüllen." So wartete sie ab, welche der jungen Männer am längsten durchhielt. Als nur noch 5 Männer draußen standen, bat sie sie herein. Sie gab jedem eine Aufgabe und der der sie die Aufgabe löste, den wollte sie heiraten. Der Mann mit Namen Ischi Zukuri kam herein. er sagte, "Ich würde alles tun um dich zu heiraten Kaguya.! So gab sie ihm die Aufgabe, die Schale des Buddha zu finden. Er kletterte auf Berge, ging in die Täler herab und fragte jeden nach der Schale. Aber keiner konnte Ihm helfen. Schließlich gab er auf, aber er kehrte nicht zu Kaguya zurück, das verbot ihm sein Stolz. Der nächste kam herein. Sein Name war Kuro Mochi. Seine Aufgabe was es den golden Zweig eines heiligen Baumes, zufinden. es wurde erzählt, das Juwelen an seinen Zweigen hängen würden. Kuro Mochi begann seine Reise, er kehrte jedoch nie wieder zurück, da die Geschichte vom Goldenen Ast nur eine alte Legende war... Otomo sollte das Drachenjuwel finden, dieses steckt in einer Drachestirn. Um es zu bekommen musste man den Drachen töten. Otomo war ein großer Krieger, aber als er den Drachen tötete, fiel der Drache auf ihn und walzte Ihn platt. Abenomiyushi sollte das Fell der berühmten Feuerratte bringen, aber die Ratte beschummelte ihn und er verließ beschämt das Land. Der letzte der Männer war Iso No Kami Nomarotari. Er sollte den Talisman der leichten Geburt finden. Er kletterte dafür auf die Berge, stürzte aber eines Tages ab. Eines Nachts beobachteten der Bambusschneider und seine Frau, wie Ihre Tochter weinte, während sie den Mondanschaute. Die Prinzessin sagte weinend: " Oh Vater, du wusstest, dass ich kein gewöhnliches Kind bin. Bevor Du mich fandest lebte ich auf dem Mond. Dann tat ich etwas, was ich nicht hätte tun sollen und sie sandten mich zur Erde, um mich zu bestrafen und dich für deine harte Arbeit zu belohnen. Aber die Zeit der Rückkehr ist nahe. Beim nächsten Vollmond werde ich euch verlassen. Das wäre am 15 August der Fall. Der alte Mann wollte seine Tochter nicht verlieren und postierte Samurai mit Pfeil und Bogen auf den Dächern seines Hauses und im Garten, um zu verhindern, das Kaguya die Erde verließ. Der Himmel wurde so hell, als wäre es Mittag und ein Leuchtender Wagen schwebte zum Haus des alten Mannes. Durch das helle Licht würden die Samurai vorrübergehend gelähmt. Die Prinzessin kehrte auf den Mond zurück, nachdem sie Ihren Eltern dafür gedankt hatte, dass sie sie mit soviel Liebe und Respekt groß gezogen hatten.